BGH: Fehlerhafte Widerrufsbelehrung wird durch Präsenzgeschäft nicht geheilt

Ist die erteilte Widerrufsbelehrung bei einem Verbraucherdarlehen fehlerhaft, kann dieser Fehler auch nicht durch ein Präsenzgeschäft geheilt werden. „Mit anderen Worten: Es kommt eben nicht auf die konkreten Umstände bei der Vertragsunterzeichnung an, sondern es geht nur darum, ob die schriftliche Belehrung fehlerhaft ist oder nicht. „BGH: Fehlerhafte Widerrufsbelehrung wird durch Präsenzgeschäft nicht geheilt“ weiterlesen

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Darlehenswiderruf: „Widerrufsjoker“ noch vor der Zinswende nutzen

Zahlreiche Verbraucherdarlehensverträge, die zwischen dem 11.06.2010 und dem 20.03.2016 abgeschlossen wurden, sind auch heute noch widerrufbar. Durch einen Widerruf können sich Verbraucher von hochverzinsten Darlehen lösen und von dem historisch niedrigen Zinsniveau profitieren. Die BSZ e.V. Anlegerschutzkanzlei von Buttlar Rechtsanwälte erklärt, wann sich eine genauere Prüfung der Widerrufsinformation lohnt. „Darlehenswiderruf: „Widerrufsjoker“ noch vor der Zinswende nutzen“ weiterlesen

WIDERRUFSBELEHRUNG DER KREISSPARKASSE KÖLN UNWIRKSAM

Die Aussage, wann die Widerrufsfrist „frühestens“ beginnt ist, nicht eindeutig genug der Fußnotentext „bitte Frist im Einzelfall prüfen“ widerspricht der Gesetzlichkeitsfiktion. Auch eine langjährige Zahlung der Darlehensraten führt nicht zur Verwirkung. „WIDERRUFSBELEHRUNG DER KREISSPARKASSE KÖLN UNWIRKSAM“ weiterlesen

Der Widerrufsjoker sticht immer noch: FEHLENDE ANGABE ZUR LAUFZEIT DES KREDITS – WIDERRUF MÖGLICH

Banken und Sparkassen haben die Tür für den Widerrufsjoker auch bei Immobiliendarlehen, die nach dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden, sperrangelweit aufgestoßen. Auch bei diesen Immobilienfinanzierungen sind die Widerrufsbelehrungen immer noch zum Teil fehlerhaft und der Widerruf in diesen Fällen möglich. „Der Widerrufsjoker sticht immer noch: FEHLENDE ANGABE ZUR LAUFZEIT DES KREDITS – WIDERRUF MÖGLICH“ weiterlesen

WIDERRUF VON DARLEHEN: AUFSICHTSBEHÖRDE MUSS IM KREDITVERTRAG GENANNT WERDEN

Wenn eine Bank bei der Vergabe eines Immobiliendarlehens die Nennung der zuständigen Aufsichtsbehörde als Pflichtangabe in der Widerrufsbelehrung aufführt, muss die Aufsichtsbehörde auch genannt werden. Ansonsten ist die Widerrufsbelehrung fehlerhaft und das Darlehen kann noch Jahre nach Abschluss widerrufen werden, weil die Widerrufsfrist nie in Lauf gesetzt wurde. Das hatte der BGH bereits im November 2016 entschieden (Az.: XI ZR 434/15). „WIDERRUF VON DARLEHEN: AUFSICHTSBEHÖRDE MUSS IM KREDITVERTRAG GENANNT WERDEN“ weiterlesen

BGH: AUFHEBUNGSVERTRAG STEHT DARLEHENSWIDERRUF NICHT IM WEG

Auch wenn ein Immobiliendarlehen schon abgelöst und ein Aufhebungsentgelt gezahlt wurde, steht dies dem Widerruf des Kredits nicht entgegen. Das stellte der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 11. Oktober 2016 unmissverständlich fest (XI ZR 482/15). „BGH: AUFHEBUNGSVERTRAG STEHT DARLEHENSWIDERRUF NICHT IM WEG“ weiterlesen